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Zwei Vorschulkinder aus Guatemala beugen sich konzentriert über ihre Schreibhefte. (Quelle: Jakob Studnar)

Bildung ändert alles

Armut und fehlende Bildung gehen in vielen Ländern Hand in Hand. Nur wer zur Schule geht und eine gute berufliche Ausbildung hat, kann sich ein gesichertes Leben aufbauen und es selbstbewusst in die Hand nehmen.

Aber noch immer fehlt etwa 120,6 Millionen Mädchen und Buben weltweit die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen. Hinzu kommen viele, die diese Möglichkeit zwar haben, in ihrem Unterricht aber wenig über Lebenswichtiges wie etwa Gesundheit, Hygiene, Ernährung oder Konfliktlösung lernen. Jedes dieser Kinder droht in einen Teufelskreis aus fehlender Bildung, Armut und allen damit verbundenen Problemen zu geraten - mit weitreichenden persönlichen und gesellschaftlichen Folgen.

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Schulklasse in Äthiopien (Foto: Jakob Studnar)
Schulklasse in Äthiopien (Foto: Jakob Studnar)

In unseren Partnerländern setzen wir uns deshalb für eine umfassende, gute Grundbildung in formalen, non-formalen und alternativen Bildungsprogrammen, von der frühkindlichen Bildung über die Grundschulbildung bis zur Berufsbildung. Die Projekte und Programme zielen darauf ab, die Familien ökonomisch und sozial so zu stärken, dass sie in der Lage sind, ihre Kinder zur Schule zu schicken und ihr Recht auf Bildung einzufordern. Außerdem stellen die Kindernothilfe-Partner für Kinder in besonders schwierigen Situationen Bildungsangebote zur Verfügung, die an ihre spezifischen Bedürfnissen angepasst sind und die Lebenssituation nachhaltig verbessern. Dies sind zum Beispiel Schulen und Fördermaßnahmen, die Kinder, die lange nicht zur Schule gegangen sind, auf den Unterricht in einer staatlichen Schule vorbereiten. Lehrerinnen und Lehrer werden darin fortgebildet, die Kinderrechte zu achten und ihren Unterricht an die Lebenswirklichkeit der Schüler anzupassen. Auch unsere Berufsausbildungsprogramme richten sich an der Realität der Kinder und dem lokalen Arbeitsmarkt aus und bewirken eine konkrete Verbesserung ihrer Lebensumstände.

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Unterricht im Kinderschutzzentrum nach Taifun Rai (Foto: Kindernothilfepartner)
Unterricht im Kinderschutzzentrum nach Taifun Rai (Foto: Kindernothilfepartner)
Dazu schaffen wir auch sogenannte non-formale Bildungsangebote, die zunächst nicht in den staatlichen Betrieb eingebunden sind, später aber damit verknüpft werden sollen. So sollen auch Kinder erreicht werden, die völlig vom Bildungssystem abgeschnitten sind. Das sind häufig Kinder, die unter extremer Armut leiden und ausgestoßen sind, wie etwa Straßenkinder oder arbeitende Kinder. Auch in Kriegen, Konflikten und nach Naturkatastrophen bleibt vielen Kindern Bildung verwehrt. Non-formale Bildungsprogramme müssen nach Katastrophen sehr häufig für einen begrenzten Zeitraum fehlende formale Bildung ersetzen.
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Farmschüler in Ruanda (Foto: Ludwig Grunewald)
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